Qualifikation
Der Beruf des Hundetrainers ist kein rechtlich geschützter Begriff.
Das bedeutet, dass sich buchstäblich jeder als Hundetrainer, Verhaltenstrainer, Hundeausbilder, Verhaltensforscher usw. bezeichnen kann, unabhängig von seinen tatsächlichen Qualifikationen.
Bevor man mit seinem Vierbeiner eine Hundeschule oder einen Ausbildungsplatz besucht, sollte man sich über den Wissensstand der Trainer informieren, daher bieten wir im Bereich Agility Schnupperstunden an.
Es gibt sicherlich auch viele Trainer, die intuitiv oder durch jahrelange Erfahrung den richtigen Umgang mit Hunden praktizieren, allerdings kommt man nach unserer Erfahrung auf lange Sicht nicht umhin sich weiterzubilden und offen für neue Erkenntnisse in der Hundesausbildung zu sein.
Die Art der Wissensvermittlung und der Umgang mit dem Hund hängen wesentlich von der Ausbildung des Hundetrainers ab. Aus diesem Grund bilden wir uns stetig weiter, um für Sie und Ihren Hund auf dem neusten Stand der Ausbildung zu sein.

Über mich
Mein Name ist Regina Jäger, ich bin 41 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern. Ursprünglich erlernt habe ich den Beruf der Hotelkauffrau, weitergebildet habe ich mich vor zehn Jahren zur Betriebswirtin (IHK) mit Schwerpunkt Datenverarbeitung und seit fast acht Jahren arbeite ich für die Malteser in der Gesundheitsförderung und Prävention.
Seit mehr als 15 Jahren beschäftige ich in meiner Freizeit mit Naturheilkunde und Homöopathie und habe im Frühjahr 2009 meine Prüfung als Tierheilpraktikerin vorm Verband Deutscher Tierheilpraktiker (VDT) abgelegt. Fortbildungen im Bereich Radiästhesie und der Arbeit mit der Einhandrute, sowie eine Ausbildung in Tierakupunktur, die ich im Dezember 2010 abschließen werde runden mein persönliches „Portfolio“ ab.
Hunde gibt es in meinem Leben schon seit ich denken kann. Das Verständnis von Hunden und die respektvolle und liebevolle Art sie als gleichwertige Familienmitglieder zu sehen und zu behandeln, gehörten in unserer Familie zur Sozialisation dazu. Von meiner Mutter, die seit mehr als 40 Jahren Hunde hält, habe ich alle grundlegenden Dinge über Hundeerziehung gelernt.
Seit ich selber Hunde habe, habe ich mich intensiv mit den verschiedenen Ausbildungstheorien auseinandergesetzt, wobei für mich jede Form von Gewalt und Zwang absolut auszuschließen sind.
Selbstverständlich habe ich mich mit den Theorien der bekannten “Hundeversteher“ wie Bloch, Rütter, Fichtelmeier oder Nijboer auseinandergesetzt und auch viel hilfreiches, wissenswertes und nützliches gelernt. Doch geht es nicht soweit, dass ich mich in Allem und Jedem mit den Herrn einverstanden erklären kann.
Fasziniert und sicherlich auch geprägt hat mich die amerikanische Professorin für Zoologie und zertifizierte Tierverhaltenstherapeutin Patricia McConnell und ihr Verständnis von Mensch-Hund Beziehungen. Von McConell stammt z. B. der Satz, dass „Hunde lieber mit großzügigen Herrschern als mit „Möchtegern-Alphas“ zusammenleben“. Ein humoriges aber nichts desto trotz sehr wahres Statement.
Mensch und Hund als Sozialpartner.
Verständnis vom Wesen der Hunde und ihrer Psychologie.
Der Blick über den Bretterzaun aus Dominanz- und Rudeltheorien.
Kommunikation statt Konfrontation und
Pragmatismus statt Dogmatismus.
Das sind die wesentlichen Elemente meiner Art Hunde und Menschen auszubilden und zu trainieren, mit einem großen Herzen für Menschen und Hunde.
Als Lehrmeister in dieser ganzen Zeit fungierten selbstverständlich meine bezaubernden Aussiedamen Paula und Lucy, die mich lehrten, dass es da noch eine Wirklichkeit fernab jeder blanken Theorie gibt, die einen jeden Tag fordert, einen stolz und glücklich macht und an manchen Tagen zur schieren Verzweiflung treibt…
